Bundesministerium für Verteidigung: Gemeinsam durch die Corona-Pandemie

Geposted am: 6. April 2020

Das Coronavirus bringt weltweit Menschen an ihre körperlichen und psychischen Grenzen. An vorderster Front stehen dabei diejenigen, die im Gesundheitswesen arbeiten. Dr. Johannes Wimmer, Mediziner im Psychotraumazentrum des Bundeswehrkrankenhauses Berlin, spricht in einer mehrteiligen Videoserie über mögliche psychische Beschwerden, die in Folge der belastenden Situation der Corona-Pandemie auftreten können und über die Auswirkungen auf das Berufs-, Privat- und Familienleben. In seinen Videos gibt er Tipps und konkrete Übungsanleitungen an die Hand, um körperlich und mental stark zu bleiben.

Direkt vor Ort im Bundeswehrkrankenhaus in Hamburg

Wie schützt man sich als Arzt und Mediziner im Umgang mit Infizierten? Dieser Frage sind wir im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg auf den Grund gegangen. Zusammen mit den Hygienefachkräften des Krankenhauses zeigen wir, was beim Anlegen und Ablegen der Schutzkleidung oder von Atemmasken zu beachten ist. Und zurzeit besonders wichtig: Wie geht richtige Händehygiene und Händedesinfektion? 

Kameradschaftlich die Ausnahmesituation bewältigen

Das Ziel unserer Kooperation mit dem Bundesministerium für Verteidigung ist eine offene, authentische und ehrliche Kommunikation über die Folgen der durch das Coronavirus verursachten Dauerbelastung – physisch wie psychisch. Wir klären auf, nennen unterstützende Maßnahmen zur Vorbeugung psychischer Erkrankungen und informieren Soldatinnen und Soldaten gezielt über Hilfeleistungen der Bundeswehr. 

Ebenso dienen die Videos als Ratgeber und bereiten Bundeswehrangehörige mental auf Extremsituationen in ihren Jobs vor. Immer mit der Botschaft: “Ihr seid nicht allein!”.

Mehr auf: www.bundeswehr.de